Monaco – 3. Tag
Heute Abend schaute ich in den Spiegel und stellte fest, dass mir nun die Pelle von der Nase abgeht. Also doch schön verbrannt. Na ja. Wenigstens hat es nicht weh getan.
Doch nun geht es weiter mit dem dritten Tag.
Nach ausgiebigem Frühstück Fuhren Moira, Danielle, Gerome, Axel, Jenni, Daniela und ich mit einem Stadtrundfahrt-Bus durch Monaco. Diese Busse haben kein Dach, so dass man sich schön von oben alles ansehen kann. Ich glaube es waren 17 Stationen, an denen man aussteigen und auch wieder einsteigen kann, wenn man weiter möchte.
Als erstes sind wir beim Grimaldi Schloss ausgestiegen. Wir entschlossen uns eine Tour durch das Schloss zu unternehmen. Dazu bekamen wir kleine Geräte, die an einer Schlaufe hingen, die man sich um den Hals hängen konnte. Überall im Schloss standen Touristen mit diesen kleinen Geräten am Ohr in der Gegend herum. Daraus plärrte eine Stimme in verschiedenen Sprachen, um den Touristen zu erzählen, in welchem Raum sie sich befanden, was für Möbel in dem Raum standen und wer alles auf den Gemälden zu sehen war.
Im Schloss durfte man nicht fotografieren. Also gibt es nur ein Foto von außen.
Als wir wieder das Schloss verließen, befand sich eine große Menschenmenge vor dem Schloss. Ich fragte mich, was da wohl los war. Dann sagte Jenni, dass der Wachenwechsel stattfinden würde. Davon konnte ich allerdings nichts mehr sehen. Es waren zu viele Menschen, die in mehreren Reihen vor dem Spektakel standen und ihre Fotoapparate hielten.
Dieses Bild konnte ich noch vor dem Wachenwechsel machen.
Als der Wachenwechsel vorüber war, schlenderten wir weiter in Richtung Kathedrale. Diese schauten wir uns ebenfalls von innen an. Anschließend stiegen wir wieder in den Bus und fuhren weiter.
Am Yachthafen verließen wir wieder den Bus. Wir suchten und etwas, wo wir eine Kleinigkeit zu Mittag essen konnten.
Wir bestellten uns eine Kleinigkeit. Die Stimmung war ausgelassen und fröhlich.
Daniela und Jenni hatten genug von der Stadbesichtigung und wollten wieder zurück zum Hotel. Ich hingegen wollte unbedingt noch ein wenig Geocachen. Immerhin hatte ich dafür mein GPS Gerät mitgebracht.
Hier in der Nähe war der erste versteckt. Da wir aber auch auf einen Bus warteten, verlief die Suche eher hektisch und endete mit einem “not found”.
Der Bus jedoch bog immer in irgend eine Richtung ab und hielt nie an unserer Haltestelle. Egal. Gerome, Moira und Danielle beschlossen einen anderen Bus zu nehmen. Axel und ich wollten zu Fuß weiter gehen.
Wir schlenderten weiter am Hafen entlang. Wir staunten über die großen Yachten und fragten uns, welcher Promi sich wohl gerade auf welcher Yacht befindet. Keine Chance. Wir sahen nur jede Menge Boardpersonal, aber kein bekanntes Gesicht. Kein Wunder. Auf diesen großen Dingern ist genug Platz, sich vor der Öffentlichkeit zu verbergen.
Wir gaben auf. Als Paparazzi waren wir schlichtweg ungeeignet. Wir marschierten weiter durch den Hafen und steuerten die Richtung unseres Hotels an. Unterwegs konnte Axel noch einen “Found” vermelden. Hurra! Ein Log im Cache in Monaco. Die Dose war sehr klein, doch befand sich tatsächlich ein Bleistift beim Logbuch. Ich habe mir den Hintern abgefreut 😉
Im Hotel angekommen entspannten wir uns noch eine Weile am Pool. Da muss ich mir den Sonnenbrand auf der Nase weg geholt haben. Die Nase glühte für den Rest des Abends. Selbst eine dicke Schicht Make-Up half da nicht.
Gegen 18:00 Uhr verschwand ich auf das Hotelzimmer und machte mich für unser Abschiedsdinner zurecht. Ratlosigkeit vor dem Kleiderschrank – Cremefarbene Bluse? Doch lieber das dunkle Oberteil? Oweh! Doch dieses Mal wurde ich im angemessenen Zeitrahmen fertig. Ich traf mich mit Jenni und Daniela im Flur. Beide sahen klasse aus in ihren Kleidern! Da konnte man glatt neidisch werden.
In der Lobby warteten bereits die anderen Demonstratoren – eine hübscher als die andere. Die Engländerinnen hatten sich ganz besonders in Schale geworfen. Himmel – diese Kleider!
Dann stöckelten wir quer durch Monaci zum Hotel Paris irgendwas. Ich hab´s mir nicht mehr gemerkt. Wir wurden mit dem Fahrstuhl ins Obergeschoss gebracht.
Wir hatten eine herrliche Aussicht auf den Yachthafen und es wurde wieder fotografiert, bis der Arzt kam.
Wir nuckelten an alkoholfreien Coctails und starteten mit kleinen Höppchen, während immer wieder die Blitzlichter aufflammten.
Später setzten wir uns in den geschmackvoll dekorierten Speisesaal.
Hier wurden wieder die leckersten Speisen serviert. Der Nachtisch war ein echter Hüftschmeichler. *räusper*.
Rund und satt verließen wir spät in der Nacht den Raum und ergötzten uns noch einmal an der Hafenkulisse:
Wir besuchten noch schnell das Casino und waren mittelschwer enttäuscht. Ehrlich – in Las Vegas habe ich mich wohler gefühlt. Außerdem war hier ganz schön viel Silikon unterwegs.
Wir gingen wieder nach draußen und tranken noch im Café Paris einen Coctail, bevor wir uns verabschiedeten und wieder ins Hotel auf unsere Zimmer gingen. (Der Fahrstuhl roch übrigens noch immer nach Fragonard Parfüm)-
Es war so super spät. Uns erwartete noch ein Pillow Gift – eine schicke schwarze Handtasche.
Ich weiß nicht, wie spät es war, als ich endlich ins Bett gefallen bin. Am nächsten Morgen war ich mit Daniela, Jenni und Monica zum Frühstück am Pool verabredet.
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Am Morgen des 4. Tags unternahm ich einen verzweifelten Versuch mein Gepäck in den Koffer zu stopfen. Dann klopfte Jenni und holte mich zum Frühstück ab. Egal. Koffer packen konnte warten.
Am Pool genossen wir unser letztes Frühstück. Dieses Mal gab es viel leckeres Obst, Müsli, Kaffee. Monica und Julie gesellten sich etwas später zu uns. die Mädels sahen auch etwas müde aus. Das Frühstück verlief sehr nett und ich freute mich, dass wir noch einmal alle zusammen sitzen konnten,
Wir verabredeten uns zur Convention im November, und dann kam der Zeitpunkt als wir uns von Daniela verabschieden mussten, da sie vor uns zum Flughafen musste.
Ich ging wieder auf mein Zimmer um weiter mit dem Gepäck zu kämpfen. Der Koffer hatte am Ende gefühlte 25 kg, Der nächste Incentive Trip wird mit mehr Minifläschchen Haargel, Haarfestiger, etc. erfolgen. Ich habe ziemlich viel von dem Zeug da gelassen, damit ich meine Geschenk mitnehmen kann – und ein Fläschchen Badesalz musste auch mit 🙂
Jenni, Nathalie, Gerome und ich fuhren zusammen im Van zum Flughafen. Als wir weg fuhren, verabschiedeten uns alle, die noch da waren. Monica und Dave winkten uns noch hinterher. Total süß die beiden!
Glücklich und zufrieden fuhren wir zum Flughafen. Wir waren vom Vorabend noch etwas angeschlagen. Viel geschlafen habe ich in der Zeit in Monaco wirklich nicht. Es gab so viel zu sehen, so viele Eindrücke zu verarbeiten. Es war großartig!
Ich freue mich auf November, wenn ich auf der Konvention alle wieder sehen kann. Ich bin gespannt, wer aus der Truppe den nächsten Incentive Trip machen darf, und wer noch alles dazu kommt. Wir waren die Pioniere und die Gruppe derjenigen, die auf dic nöchsten Reisen dürfen wird wachsen.
Ich bin stolz darauf, dass ich dabei sein durfte. Ich bin mir sicher, dass ich das ohne die Begelitung des Demonstratoren Supports – insbesondere Frau Mayer – diese Reise nicht erreicht hätte.
Liebe Frau Mayer, ich danke Ihnen für ihre motivierenden Worte und ihre Hilfe – auch wenn es mal nicht so gut lief. Sie haben es immer wieder geschafft all meine Bedenken aufzulösen und Sie haben mich dabei unterstützt meine Ziele weiter zu verfolgen!
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Inzwischen hat mich der Alltag wieder. Ich gehe wieder arbeiten und plane schon wieder die nächsten Workshops. Ausßerdem muss ich mal wieder dringendst einen Newsletter schreiben. Verzeiht, dass ihr so lange keinen mehr bekommen habt. Bald geht es weiter mit neuen Anregungen, Tipps und Tricks!
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Viele Grüße

Hallo Jeanette!
Dein Bericht so super geschrieben und die Bilder der Hammer. Ich bin gespannt was du uns am Donnerstag noch zu erzählen hast. Ich freue mich auf dich.
Silvana
Liebe Jeanette,
ich finde es so interessant all Eure Berichte zu lesen, dadurch hat man sich ein bißchen wie mit dabei gefühlt. Ausserdem freue ich mich für Euch wie dolle, daß Ihr sowas erleben durftet.
Nun habe ich für mich auch einen Ansporn bei einer der nächsten Fahrten (na ja.. nächstes Jahr vielleicht noch nicht **räusper**) mit von der Partie sein zu dürfen.
LG Tanja